Was tun bei Lipödem? Die Wunderhose als Deine Unterstützung entdecken!

Disclaimer: Die Inhalte dieses Blogs werden sorgfältig geprüft, aber dienen allgemeinen Lifestyle-Tipps und gesundheitlicher Unterstützung und ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt, Heilpraktiker oder Ökotrophologen. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden stets qualifiziertes Fachpersonal. Die Nutzung der Informationen erfolgt auf eigene Verantwortung. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden oder gesundheitliche Probleme durch die Anwendung der hier dargestellten Inhalte.

Du leidest unter schweren Beinen, hast geschwollene Oberschenkel und Knie und spürst Druckschmerzen in diesen Bereichen? Dann kann es sein, dass Du an einem Lipödem leidest. Dabei handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, die hauptsächlich Frauen betrifft und sie in ihrem Alltag oft stark einschränkt. In diesem Beitrag beantworten wir die Frage: Was sind Lipödeme und was kann man tun bei oder gegen ein Lipödem-Leiden? Du findest kompaktes Wissen rund um die Erkennung und Behandlung des Lipödems und Tipps, wie Du mit der passenden Kleidung wieder mehr Beweglichkeit und Lebensfreude in Deinen Alltag bekommst. Ich zeige Dir, wie die Wunderhose Dir mehr Leichtigkeit im Alltag bei Lipödem bringen kann. 

was tun gegen lipödem

 

Das Lipödem: Was ist das genau?

Die erste Assoziation, die viele Menschen mit einem Lipödem haben, sind schwere Beine und geschwollene Oberschenkel. Betroffene Frauen leiden besonders darunter, dass sie von anderen Menschen einfach als schwer und unförmig wahrgenommen werden und ihnen eine schlechte Ernährung und ein Bewegungsmangel unterstellt wird.

 

Was kann ich tun?

Tatsächlich hat das Lipödem aber nur wenig mit Ernährung oder Sport zu tun. Es ist vielmehr eine chronische Erkrankung des Fettgewebes. Bei dieser Erkrankung sammelt sich überschüssiges Fett in den Beinen, den Hüften, im Gesäß und manchmal auch in den Armen an. Typischerweise betrifft das Lipödem symmetrisch beide Seiten des Körpers. Es handelt sich um eine sogenannte Fettverteilungsstörung des Körpers.

 

Die Lipödem-Krankheit verläuft oftmals in drei Stufen

Die Lipödem-Erkrankung verläuft meistens in drei Stadien, die jeweils den Schweregrad widerspiegeln und auch bei der Frage "Was tun beim Lipödem?" berücksichtigt werden müssen:

  1. Stadium I: In diesem Stadium sind die Symptome noch subtil und noch nicht direkt ein Hinweis auf eine Erkrankung. Die Haut ist meistens noch glatt, aber es können bereits erste Anzeichen von Überempfindlichkeit, Schwellungen und Schmerzen auftreten. Diese Symptome spürst Du normalerweise nach längerem Stehen oder Sitzen.
  2. Stadium II: In diesem Stadium werden die Symptome deutlicher. Die Haut kann uneben aussehen und es treten Knoten und Beulen im Fettgewebe auf. Schmerzen, Empfindlichkeit und Schwellungen sind stärker ausgeprägt.
  3. Stadium III: In diesem fortgeschrittenen Stadium verspüren viele Frauen schon einen ausgewachsenen Leidensdruck. Die Beine werden immer schwerer, die Haut an Beinen und Oberschenkeln weist sichtbare Dellen auf und es entstehen überall im unteren Bereich des Körpers Fettgewebe-Anhäufungen und Hautverdickungen. Schmerzen, eine übermäßige Empfindlichkeit und Schwellungen können das tägliche Leben stark beeinträchtigen.

Im Kontrast zu diesen Entwicklungen im Bereich der Beine steht oft ein sehr schlanker Oberkörper, der nicht oder nur sehr wenig von der Fettverteilungsstörung betroffen ist.

 

Ist ein Lipödem überhaupt heilbar?

Leider ist ein Lipödem nicht heilbar. Die Fettverteilungsstörung begleitet Frauen bedauerlicherweise ein Leben lang. Wichtig ist es daher, die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen und etwas zu tun gegen das Lipödem. Je früher und konsequenter entsprechende Maßnahmen gegen Lipödem-Beine und Lipödem-Oberschenkel ergriffen werden, desto besser lassen sich die Auswirkungen in den Griff bekommen. Die Wunderhose kann Dir dabei helfen, einige Symptome zu lindern und bringt etwas Leichtigkeit im Alltag zurück. Dazu aber später mehr. 

 

Welche Symptome treten bei einem Lipödem auf?

Betroffene belastet vor allem die Deformierung ihrer Beine und die daraus resultierende Verbreiterung der gesamten unteren Körperhälfte. Sie sind dadurch häufig in der Wahl ihrer Kleidung eingeschränkt und haben es schwer, passende Hosen zu finden. Neben diesen optischen Einschränkungen geht das Lipödem auch noch mit zahlreichen körperlichen Beschwerden einher.

Das sind die häufigsten Beschwerden im Zusammenhang mit einem Lipödem:

  • Schmerzen in Beinen und Oberschenkeln
    Betroffene haben meistens Schmerzen in den betroffenen Bereichen, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Sie werden oftmals als drückend, stechend oder brennend beschrieben. Die Stärke dieser Schmerzen kann im Laufe des Tages zu- oder abnehmen. Häufig treten Lipödem-Schmerzen in Ruhe auf, ohne dass sich die Betroffenen körperlich angestrengt haben.
  • Übermäßige Empfindlichkeit
    Die betroffenen Körperstellen sind häufig empfindlich gegenüber Berührungen. Selbst leichte Berührungen können unangenehm oder schmerzhaft sein.
  • Schwellungen und Ödeme
    Schwellungen oder Ödeme sind häufige Symptome von Lipödemen. Die betroffenen Körperzonen sind angeschwollen und verursachen ein Druck- und Schweregefühl.
  • Unregelmäßigkeiten der Haut
    Auch die Haut ist natürlich von den Veränderungen der Fettverteilung betroffen. Sie wirkt uneben und wellig, mit sichtbaren Knoten und Beulen im Fettgewebe.
  • Blutergüsse am Oberschenkel
    Patienten mit Lipödem haben eine erhöhte Neigung zu blauen Flecken oder Blutergüssen, die selbst bei leichten Verletzungen und geringem Druck auftreten.
  • Eingeschränkte Mobilität
    Lipödeme schränken durch die Schmerzen und das zusätzliche Gewicht sehr häufig die Mobilität und damit auch die Lebensqualität ein.

Was also tun bei einem Lipödem-Leiden? In Anbetracht der unangenehmen Symptome solltest Du schon bei ersten Anzeichen das Lipödem behandeln lassen. Bei den meisten Frauen treten die ersten Symptome schon während der Pubertät im Bereich der Hüften und des Gesäßes auf. Typischerweise entwickeln sich in diesem Stadium die charakteristischen "Reiterhosen" der Erkrankung. Im Verlauf der Krankheit sind dann auch die Beine und gelegentlich die Arme, entweder vollständig oder teilweise betroffen.

 

Welche Lipödem-Ursachen sind bekannt?

Um die Frage zu beantworten ("Was tun gegen das Lipödem?"), sollten zunächst die Ursachen geklärt werden. Wenn erste Veränderungen am Körper sichtbar werden, der Durchmesser der Beine zunimmt und die Hosen nicht mehr passen, denken viele Frauen zunächst an eine Fehlernährung. Tatsächlich hat das leckere Dessert vom Vortag aber gar nicht mit der Entstehung des Lipödems zu tun.

Es handelt sich dabei um eine komplexe Erkrankung, deren genaue Ursachen noch nicht vollständig verstanden wurden. Wahrscheinlich spielt eine Kombination aus genetischen, hormonellen und Umweltfaktoren eine Rolle. Es scheint eine genetische Komponente beim Lipödem zu geben, da die Erkrankung oft vermehrt in Familien auftritt. Frauen, deren Mütter oder Schwestern ein Lipödem haben, haben ein höheres Risiko, selbst betroffen zu sein.

Auch hormonelle Veränderungen, wie sie während der Pubertät, der Schwangerschaft oder der Menopause auftreten, können das Lipödem verschlimmern oder es auslösen. Die Tatsache, dass die Erkrankung fast ausschließlich bei Frauen auftritt, deutet ebenso darauf hin, dass Hormone eine entscheidende Rolle spielen.

Darüber hinaus wird auch angenommen, dass Entzündungsreaktionen im Körper ursächlich sein können. Studien deuten darauf hin, dass chronische Entzündungen im Fettgewebe zu einer vermehrten Ansammlung von Fett führen, was wiederum die unangenehmen Symptome auslöst. All diese Ursachen werden mit dem Lipödem in Verbindung gebracht – die genaue Wechselwirkung zwischen ihnen ist aber noch unklar.

 

Lipödem-Behandlung: Was tun gegen das Lipödem?

Selbst mit den Fortschritten in der medizinischen Forschung bleibt das Lipödem eine Herausforderung für Betroffene, da es bisher keine Heilung gibt. Dennoch gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, mit denen die Symptome gelindert und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden kann, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Dabei gibt es neben konservativen Ansätzen auch operative Möglichkeiten. Die Frage "Was tun gegen das Lipödem?" muss für jede Patientin individuell betrachtet werden. Grundlegend bedeuten medizinische Behandlungen jedoch selbstverständlich immer einen Kostenpunkt sowie eine zusätzliche Belastung für den Körper. Abseits davon bietet etwa spezielle Kompressionskleidung schnell und auf direktem Wege Erleichterung.

 

Kompressionsbekleidung unterstützt bei einem Lipödem

Eine generelle Empfehlung bei einem Lipödem ist immer das Tragen von Kompressionskleidung. Kompressionskleidung übt einen kontrollierten Druck auf das Gewebe aus. Durch diesen Druck wird das Gewebe zusammengedrückt – also komprimiert –, was die Bewegung der Lymphflüssigkeit anregt. Außerdem wird auch der Druck auf die Gefäße und Nerven in diesem Bereich verringert und Druckschmerzen können abklingen. Der Druck wird durch die Kompressionskleidung gleichmäßig verteilt, sodass sich weniger Ödeme bilden. Häufig werden spezielle Hosen und Strümpfe als anstrengend und einschnürend empfunden. Das kann ich verstehen – insbesondere, wenn die Kleidung nicht auf den weiblichen Körper abgestimmt ist. Deshalb habe ich mit der Wunderhose und weiterer Kompressionskleidung eine wirklich alltagstaugliche, unterstützende Kollektion in meinem Shop für jede Frau zusammengestellt, die schnelle, nachhaltige und gleichzeitig moderne Hilfe gegen das Lipödem sucht.

 

Kompressionsbekleidung für den Alltag von VeraMeyer

Mit meinem Shop und der Kompressionskleidung bei VeraMeyer möchte ich Betroffenen eine Antwort auf die Frage "Was tun gegen ein Lipödem?" bieten. Du musst die Beschwerden nicht einfach hinnehmen und Dich auch nicht mit den unbequemen Kompressionsstrumpfhosen zufriedengeben, die so schwer an- und auszuziehen sind und außerdem die Beweglichkeit im Alltag merklich einschränken. Deshalb findest Du hier eine umfangreiche Kollektion an Kompressionsbekleidung, die (unter anderem) speziell für eine Lipödem-Erkrankung entwickelt wurde. Zur Kollektion gehören neben den Lipödem-Hosen auch spezielle Armstrümpfe, Kompressions-Wäsche und Kompressions-BHs. Ein ganz besonderes Highlight für viele Frauen mit Lipödem ist die Wunderhose aus meinem Shop. Und wie der Name schon sagt: Die wirkt gewissermaßen Wunder. 

 

Lymph-O Fit – die passende Hose bei Lipödem

Herzstück der Kollektion ist die Lipödem-Hose Lymph-O-Fit. Diese Hose ist – anders als herkömmliche Kompressionshosen – nicht extrem eng, sondern hat an der Innenseite des Stoffes kleine Noppen eingearbeitet. Diese verschieben das Gewebe bei jeder Bewegung gegeneinander. Dabei werden größere Ansammlungen von Lymphknoten und -bahnen, die sich am Unterbauch befinden, sowie Leisten- und Lymphknoten und die Bahnen von den Kniekehlen bis zu den Knöcheln beim Tragen drainiert. Die Funktionen des lymphatischen Systems werden angeregt. Gleichzeitig bietet die Wunderhose einen sanften, aber effektive Kompressionseffekt. Durch den Schnitt, das atmungsaktive Material und die geringere Enge sitzt diese Hose jedoch viel angenehmer als viele andere Kompressionshosen. Du erhältst einen wunderbaren Effekt – nur eben ohne dass Du am Morgen eine Stunde lang versuchen musst, in Deine Kleidung zu kommen. Stattdessen sitzt die Leggings super bequem und sieht dabei auch noch gut aus. 

Während klassische Kompressionsstrumpfhosen unkomfortabel unter der Alltagskleidung getragen werden müssen, kannst Du die Wunderhose ganz einfach als Leggings zu einer langen Bluse, einem Blazer oder einem Pullover tragen. Durch das Design und die Passform ist die Leggings ein Allrounder und begleitet Dich sowohl in der Freizeit als auch im Berufsalltag.

Egal, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet: Die Wunderhose kann Dir in Deinem Alltag eine wertvolle Unterstützung sein. Sie sorgt neben dem Kompressionseffekt außerdem für leichtere Beine, stabilisiert Muskulatur und Gelenke und fördert die Leistungsfähigkeit. 

 

Konservative Behandlungsmöglichkeiten eines Lipödems

Die klassische Behandlung eines Lipödems setzt darauf an, den Lymphfluss zu verbessern, dadurch die Schwellungen zu reduzieren und den Druckschmerz der Betroffenen zu lindern. Zwei wichtige Komponenten dieser Behandlung sind die manuelle Lymphdrainage und die Kompressionstherapie.

Die manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine spezielle Massagetechnik, bei der die Lymphflüssigkeit in den betroffenen Bereichen des Körpers mobilisiert und der Lymphfluss dadurch verbessert wird. Dies wird durch sanfte, rhythmische Bewegungen erreicht, die den natürlichen Fluss der Lymphflüssigkeit anregen. Die MLD wird von speziell ausgebildeten Therapeuten durchgeführt und kann dabei helfen, Schwellungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Bei der Kompressionstherapie tragen die Betroffenen Kompressionskleidung, wie beispielsweise Kompressionsstrümpfen oder Kompressionsbandagen, um Druck auf die Beine und die Oberschenkel auszuüben. Dies hilft dabei, den Lymphfluss zu unterstützen, Schwellungen zu reduzieren und das Fortschreiten des Lipödems zu verlangsamen. Die Kompressionskleidung wird in der Regel tagsüber getragen und sollte möglichst eng anliegend sein, damit auch eine entsprechende Wirkung eintreten kann. Ich empfehle Dir hier, keine Kompromisse einzugehen. Mangelhafte Hosen oder Strümpfe bieten Dir nicht die Unterstützung, die Dein Körper verdient hat und lassen in ihrer Wirkung schnell nach. Du solltest hier ausschließlich auf hochwertige Kleidungsstücke setzen. Die Modelle aus meinem Shop sind modern und heben sich so von klassischer Kompressionskleidung ab. Die Lymph-O-Fit-Hose bietet Dir durch die eingewebten Noppen außerdem einen zusätzlichen Effekt auf das lymphatische System – da können herkömmliche Strumpfhose und Co. nicht mithalten. 

 

Lipödem entfernen durch Operation

Wenn konservative Methoden nicht mehr ausreichen, um das Wohlgefühl und die Lebensqualität zu verbessern, kann ein Lipödem auch operativ behandelt werden. Dabei kommen je nach Indikation zwei verschiedene Operationsverfahren zum Einsatz.

Was tun gegen ein Lipödem? Die OP-Methoden im Überblick:

  • Liposuktion
    Die Liposuktion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssiges Fettgewebe aus den betroffenen Bereichen des Körpers entfernt wird. Das abnormale Fettgewebe wird reduziert, um die Symptome des Lipödems zu lindern und Schmerzen nach Möglichkeit zu verringern. Außerdem können durch diesen Eingriff Schwellungen reduziert und das Erscheinungsbild der Beine verbessert werden. Während des Eingriffs werden kleine Schnitte von außen in die Haut gesetzt, durch die eine dünne Kanüle eingeführt wird. Das Fettgewebe wird dann durch Absaugen oder Absaugen der Kanüle entfernt.
  • Fettabsaugung und Lipofilling
    Bei der Lipofilling-Technik wird Fettgewebe aus anderen Körperbereichen, in der Regel dem Bauch, den Oberschenkeln oder den Hüften, entnommen und anschließend in die betroffenen Bereiche injiziert. Das Ziel dieser Methode ist es, das Gleichgewicht der Körperkontur wiederherzustellen, indem das abgesaugte Fett in Bereiche injiziert wird, die an Volumen verloren haben oder eine ungleichmäßige Form haben. Beim Lipödem kann das Lipofilling das Erscheinungsbild der Beine verbessern und gleichmäßigere Konturen wiederherstellen. Diese Methode kann auch in Kombination mit der Liposuktion angewendet werden.

Ein häufiger Irrglaube ist es, dass die abgesaugten Fettzellen in den betroffenen Bereichen einfach wieder nachwachsen können. Was viele nicht wissen: An den Stellen, an denen das Fett abgesaugt wurde, kann es nicht wieder nachwachsen. Jeder Mensch wird mit einer festen Anzahl an Fettzellen geboren. Bei einem Lipödem werden die Beine und Oberschenkel nicht breiter, weil die Anzahl der Fettzellen zunehmen, sondern weil diese schlichtweg größer werden. So werden die Zellen bei der operativen Lipödem-Behandlung dauerhaft entfernt.

Übrigens: Nach einem operativen Eingriff ist das Tragen entsprechender Kompressionskleidung ratsam. Auch hier kann die Wunderhose von VeraMeyer Deine Begleitung sein.  

 

Komplementäre Maßnahmen und Therapien zur Linderung von Lipödem

Es gibt vermutlich nur wenige Dinge, die Betroffene eines Lipödems auslassen, um ihre Symptome zu lindern. Ob komplementäre Maßnahmen am Ende wirklich erfolgreich sind, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Einige Patientinnen empfinden Erleichterung durch alternative Therapien wie Akupunktur, Aromatherapie oder Reflexzonenmassage. Dadurch werden zwar nicht direkt die Beschwerden gelindert, aber diese Maßnahmen können dabei helfen, Stress abzubauen und die allgemeine Durchblutung zu verbessern.

Übermäßiger Stress kann sich negativ auf das Lipödem auswirken, weil er die Entstehung von Entzündungen und Verspannungszuständen begünstigt und dadurch den Lymphfluss beeinträchtigen kann. Entspannungstechniken wie Meditation, progressive Muskelentspannung oder tiefes Atmen können dabei auch begleitend zur Behandlung eines Lipödems angewendet werden.

 

Lipödem-Beine: Behandlung mit Hormonen, Diäten und Abführmitteln ist wirkungslos

Wer im Internet nach Antworten auf die Frage "Was tun gegen das Lipödem?" sucht, wird auf diverse Ratschläge und Behandlungstipps stoßen, die sich jedoch als wirkungslos oder schädlich erwiesen haben. Es gibt keine Medikamente, mit denen eine Lipödem-Erkrankung geheilt werden kann. Abführmittel werden beispielsweise genannt, die maximal begleitend zur Lymphdrainage und immer in Absprache mit den behandelnden Therapeuten über einen kurzen eingenommen werden können. Werden diese Tabletten von den Patienten länger angewendet, dann kann durch den Flüssigkeitsentzug die Eiweißkonzentration im Körper und im Gewebe ansteigen. Eiweiß zieht aber verstärkt Wasser an, sodass es sogar zu einer Verschlechterung der Situation kommen kann. Auch Diäten oder Hormone sind auf Dauer wirkungslos. Diese Maßnahmen führen am Ende nicht dazu, dass sich die Fettzellen zurückbilden. Ich empfehle Dir, Dich wirklich auf Methoden zu stützen, die erfolgversprechend sind. Lass Dich von Deinem Mediziner beraten und füge sinnvolle Umstellungen in Deinem Alltag durch. Dazu kann auch das Tragen von Kompressionskleidung wie der Wunderhose gehören. Gewissermaßen eine Kleinigkeit – mit großer Wirkung!

Die Wunderhose kannst Du in meinem Shop in verschiedenen Ausführungen bestellen – sowohl als modische Leggings als auch als sportliche Jeans. Nach der Bestellung erhältst Du die Hose innerhalb weniger Tage. Im Gegensatz zu vielen anderen Kleidungsstücken mit Kompressionswirkung benötigst Du zum Anziehen der Wunderhose kein besonders langes Durchhaltevermögen oder spezielle Tricks: Einfach anziehen und wohlfühlen!

 

Was verschlimmert ein Lipödem?

Neben einer falschen Behandlung können auch verschiedene Lebensumstände und Verhaltensweisen dazu führen, dass die Beschwerden sich verschlechtern. Wer wirklich etwas gegen eine Lipödem-Erkrankung tun möchte, sollte diese Faktoren vermeiden und nach Möglichkeit einen gesunden Lebensstil pflegen.

  • Fehlende Bewegung
    Viele Berufe lassen es heute kaum noch zu, regelmäßig in Bewegung zu sein. Umso mehr kannst Du darauf achten, vielleicht Deinen Heimweg zu Fuß anzutreten oder anderweitig Sport zu machen. Bewegungsmangel kann den Lymphfluss beeinträchtigen und eine verstärkte Ansammlung von Fett und Flüssigkeit begünstigen.
  • Ungesunde Ernährung
    Eine unausgewogene Ernährung kann Entzündungen im Körper fördern und das Lipödem dadurch verschlimmern. Eine hohe Natriumaufnahme begünstigt zudem Wassereinlagerungen und kann Schwellungen verstärken.
  • Übergewicht
    Jedes überschüssige Kilogramm am Körper übt zusätzlichen Druck auf das Lymphsystem und die Blutgefäße aus. Dies führt zu einer zusätzlichen Ansammlung von Fett und Flüssigkeit in den betroffenen Bereichen.
  • Stress
    Es ist längst bekannt, dass chronischer Stress zu Entzündungen im Körper führen und das Immunsystem beeinträchtigen kann.
  • Enge Kleidung
    Zu enge Kleidung behindert den Lymphfluss und die Durchblutung im Körper und kann dadurch die Symptome des Lipödems verschlimmern. Deshalb ist die Wunderhose an dieser Stelle eine praktische Begleitung im Alltag: Sie sitzt weder zu eng noch zu locker und bietet Dir spürbare Effekte.

Eine Behandlung des Lipödems bzw. seiner Auswirkungen muss immer ganzheitlich gedacht werden. Die Anwendung geeigneter konservativer oder operativer Methoden sollte immer begleitend mit einem möglichst gesunden Lebensstil erfolgen.

 

Lipödem & starke Schmerzen: Was tun?

Übermäßig starke Schmerzen bei einem Lipödem deuten auf ein fortgeschrittenes Stadium der Erkrankung hin. In diesem Fall kommt meistens die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zur Anwendung. Diese Therapie besteht aus vier Säulen, die wie Zahnräder ineinandergreifen, um die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

  1. Säule: Manuelle Lymphdrainage zur Reduktion der Schwellungen
  2. Säule: Optimale Hautpflege zur Erhaltung der Hautgesundheit
  3. Säule: Tragen von Kompressionsstrümpfen
  4. Säule: Bewegungstherapie

Die Kombination dieser vier Säulen der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie ist eine ganzheitliche Behandlung für Menschen mit Lipödem im fortgeschrittenen Stadium.

 

Die richtige Ernährung beim Lipödem

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann die Beschwerden verringern und auch verhindern, dass es zusätzlich zur Fettverteilungsstörung noch zu einem Übergewicht kommt. Empfehlenswert sind Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und mageres Eiweiß. Außerdem hat sich eine Umstellung auf eine niedrig glykämische Ernährung als positiv erwiesen. Dabei stehen vor allem Lebensmittel auf dem Speiseplan, die den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen.

Wenn Ernährungsexperten danach gefragt werden, was man gegen ein Lipödem tun kann, raten sie häufig zu einer ketogenen Ernährung. Dabei handelt es sich um eine fettreiche, kohlenhydratarme Ernährungsweise, die den Körper in einen Zustand der Ketose versetzen kann. In diesem Zustand nutzt der Körper Fett als primäre Energiequelle. Es dürfen dabei nur wenig Kohlenhydrate und moderate Mengen an Eiweiß gegessen werden, um den Insulinspiegel niedrig zu halten. Auf diese Weise wird die Fettverbrennung gefördert und die Symptome des Lipödems gelindert. Bevor Du Deine Ernährung umstellst, solltest Du Dein Vorhaben aber unbedingt mit einem Arzt besprechen!

 

Was sollte man bei einem Lipödem nicht essen?

Wenn Du Dich in Deinem Körper trotz und mit Deinem Lipödem wohlfühlen möchtest, dann solltest Du verschiedene Lebensmittel von Deinem Einkaufszettel streichen.

  • Zuckerhaltige Lebensmittel – sie lassen den Blutzuckerspiegel schneller ansteigen und fördern Entzündungen im Körper.
  • Gesättigte Fettsäuren – sie können ebenfalls Entzündungen im Körper verstärken und das Lipödem verschlimmern.
  • Weißmehlprodukte haben einen hohen glykämischen Index und können den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen.
  • Salzreiche Lebensmittel begünstigen Wassereinlagerungen im Körper und verstärken die Schwellungen.
  • Alkohol enthält viele Kalorien und beeinträchtigt den Stoffwechsel.
  • Übermäßiger Konsum von Koffein führt zur Deyhdrierung und destabilisiert den Blutzuckerspiegel.

 

Welcher Sport ist gut bei einem Lipödem?

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Sport und Bewegung sind unverzichtbare Bestandteile jeder Lipödem-Behandlung. Wähle dazu Sportarten aus, die den Körper schonen, den Lymphfluss fördern und die Gelenke dabei nicht überlasten. Sehr gut geeignet ist zum Beispiel Wassergymnastik oder Aquajogging. Bewegungen im Wasser sind besonders schonend für Deinen Körper. Auch Radfahren ist eine gelenkschonende Sportart, die den Kreislauf anregt und den Körper kräftigt.

Wer gerne an der frischen Luft ist, kann sich seine Nordic Walking-Stöcke schnappen. Bei den definierten Spaziergängen baust Du Ausdauer auf und trainierst den ganzen Körper. Begleitend dazu können Yoga oder Pilates Deine Körperhaltung verbessern und Stress abbauen.

Bei mir im Shop findest Du die Wunderhose übrigens nicht nur zum Tragen im Alltag, sondern ebenso in spezieller Ausführung als Kleidung für Dein Workout. 

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Lipödem und einem Lymphödem?

Das Lipödem und das Lymphödem sind zwei ganz unterschiedliche Krankheitsbilder, die häufig miteinander verwechselt werden. Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung, bei der sich überschüssiges Fettgewebe in bestimmten Bereichen des Körpers ansammelt.

Auf der anderen Seite ist ein Lymphödem eine Ansammlung von Lymphflüssigkeit in den Geweben, die durch eine Dysfunktion des Lymphsystems verursacht wird. Die Ursache für ein Lymphödem sind häufig angeborene Anomalien, Trauma, Infektionen oder Krebserkrankungen. Typische Symptome eines Lymphödems sind Schwellungen, die oft in den Armen oder Beinen auftreten sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen. Im Gegensatz zum Lipödem führt das Lymphödem zu einer gleichmäßigen Schwellung der betroffenen Bereiche und die Haut erscheint oft straff und glänzend.

 

Fazit: Was hilft gegen Lipödem?

Frauen, die an einem Lipödem erkrankt sind, haben weder zu viel gegessen, noch ernähren sie sich falsch oder können in andere Schubladen gesteckt werden. Sie leiden an einer Fettverteilungsstörung, für die es bis heute leider noch keine Heilung gibt. Daher stellt sich die Frage: Was tun gegen das Lipödem? Konservative Therapien wie eine Lymphdrainage oder auch eine Operation, bei der Fettgewebe aus den betroffenen Bereichen gesaugt wird, können die Beschwerden lindern.

Kombiniert dazu kann Dir das Tragen der VeraMeyer Kompressionsbekleidung und der Lymph-O-Fit-Hose Erleichterung in Deinem Alltag verschaffen. Schau Dich gerne in der Kollektion um, welche Produkte Dich und Deinen tollen Körper besonders unterstützen können.


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